Die Griechinnen im fünften Jahrhundert vor Christus dagegen hätten sich niemals mit Schminke öffentlich sehen lassen. In ihrer kultur färbten sich nur Künstlerinnen und leichte Damen die Lippen.
Während den Geschichtsschreibern unklar ist, ob und wie sich Frauen im Mittelalter schminkten, war Kosmetik im Barock sehr populär. Queen Elisabe betonte ihre roten Lippen noch durch den Kon entschied 1860, dass Make-up unhöfisch sei und befand sich damit im Einklang ihres puritanischen Zeitalters.
So wechselhaft die Geschichte, so unterschiedlich waren auch die Materialien, aus denen die Lippenfarbe hergestellt wurde. Während die Ägypterinnen Ocker und Farbsäfte mit Schilfrohr auf, Gips und Farbpartikeln. Heutzutage bestehen die Lippenstifte aus Ölen, Wachsen, Pigmenten plus Chemikalien, die beispielsweise für die Haltbarkeit sorgen, weshalb Naturkosmetik auf kussechte Farbe verzichtet.
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